Tristan Vox: Abendmahl + Wirklich

Zwei neue Videos von unserem Voodookind Tristan Vox:

Salz im Haar [Tristan Vox] – Das Video

“…manchmal auch bei Nacht,Marie.” von Tristan Vox

Die Voodookind-Familie hat Zuwachs bekommen. Im Mai 2013 erscheint das Debütalbum von Tristan Vox “…manchmal auch bei Nacht,Marie.” auf Voodookind.

Estroe [Rottler&Deer-Rmx]

Deer und Christian Rottler remixen Estroe feat. Miss Kittin auf Connaisseur Recordings

 

 

11 Estroe – Le Flaneur (Christian Rottler & Deer’s Stummer Apotheker Rmx) by Connaisseur Recordings

DAS FUNKTIONIERENDE LEBEN

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Voodookind ist das Resultat der experimentellen Grenzwanderung zwischen Popmusik mit literarischem Anspruch und elektronischer Tanzmusik.

Das Debut hierfür bestreitet Liedermacher und Autor Christian Rottler (Freundinnen, Connaisseur) in bewährter Teamarbeit mit Produzent Somos. Mit „Das Funktionierende Leben“ gelingt ihnen eine Elektro-Pop Perle die von befreundeten Musikern auf verschiedenste Weise neu interpretiert wird:

Douglas Greed (Freude Am Tanzen) bezaubert mit einem minimalen Techno-Remix während Comixxx‘ Hip-Hop-Interpretation dem melancholoischen Titel eine sonnige Seite abgewinnt.

Deer (Giegling, Neo Ouija) steuert zwei weitere Versionen bei: Zum einen eine orchstral instrumentierte Coverversion mit prägnantem Vocodereinsatz, zum anderen ein tanzbares Dub-Techno-Brett. Sowohl das Original als auch die verschiedenen Interpretationen überzeugen trotz ihrer Unterscheide durch zeitloses Pop-Appeal erster Güte.

Wir sind Voodookind. Guten Morgen.

Tracklist

  1. Christian Rottler vs. Somos – Das Funktionierende Leben 3:53
  2. Douglas Greed – Das Funktionierende Leben  [Ohrensessel-Remix] 6:03
  3. Deer – Das Funktionierende Leben [Das Orchester-Leben-Remix]  7:24
  4. Comixxx – Das Funktionierende Leben [Autopilot-Remix] 3:51
  5. Deer  - Das Orchestrierte Leben 5:33

Links:

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Artwork: Willy Löbl

Die Geburt des Voodookindes

Zwischen borstigen Schenkeln ans Licht der Welt gedrückt gab das Voodookind als ersten Laut beim Klaps aufs Hinterteil kein schreien sondern vielmehr ein melodisches Wimmern von sich.

Aufgeschreckte Eltern sperrten es, wegen seiner ins Auge springenden Andersartigkeit, im Dachstuhl ein wo es sich durch die als Erbnachlass angereiste und nun verstaubende Büchersammlung wurmte.

Nach vielen Jahren Nebensatz- und Wortlastschwangerem Synapsengekitzel geschah es eines Tages das der Nachbarsdachstuhl lautstark renoviert und bewohnbar gemacht wurde.

Es wurde dem Nachbarsjungen ein Musikzimmer eingerichtet.

Von nun an saß das Voodookind mit Gläsernen Augen und gespitzten Ohren und die Muscheln an Mauerwerk drückend fasziniert im Dachstuhl ein und zu den Nebensätzen und schwerlastigen Sätzen die sich in des Kindes Hirn gebannt hatten gesellten sich alsbald durch Nachbarschaftshilfe Akkorde und Rhythmen welche in der abgedunkelten und weitreichenden Fantasie unseres Protagonisten die Kraft hatten sich zu einem ganzen zu verkleben.

In einem Topf gor nun der sonst auf Zeilen gebannte Ohren- und Augenschmauß und konnte sich im Kopfe des Voodookindes zu einem Einen formen.

Es wuchs auf eine derartige Größe das sich daraus eine eigene Welt gebar in der das Voodookind nun zu Hause ist.